Aktuelles

Partikelfilterförderung auch 2010

Auch 2010 wird die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters mit 330 Euro (auch rückwirkend für bereits in diesem Jahr nachgerüstete Pkw) bezuschusst. Nachdem die Weiterführung der Förderung im März beschlossen wurde, stehen nun auch die Fördermodalitäten fest. Diese sehen erstmals auch einen Zuschuss von ebenfalls 330 Euro für die Nachrüstung leichter Nutzfahrzeuge (bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht) vor. Im Gegensatz zu den Pkw wird der Zuschuss hier aber nur für Fahrzeuge gewährt, die nach dem Inkrafttreten der angepassten Förderrichtlinie nachgerüstet werden. Auch Wohnmobile bis 3,5 t erhalten die Förderung. Die Anträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Die Förderperiode endet am 31. Dezember 2010.

Der Fördertopf ist jedoch begrenzt, denn es stehen Gelder für insgesamt rund 200.000 Nachrüstungen zur Verfügung. Wer sich zu spät für die Nachrüstung seines Diesel-Fahrzeugs mit einem umweltfreundlichen Partikelfilter entscheidet, könnte leer ausgehen. Zusätzlich ist weiterhin die Strafsteuer für nicht nachgerüstete Fahrzeuge von 1,20 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum und Jahr fällig.

Für die meisten Pkw- und Nutzfahrzeug-Modelle gibt es am Markt Nachrüstlösungen. Die Abwicklung erfolgt in drei Schritten. Der Fahrzeughalter lässt sein Fahrzeug in der Werkstatt nachrüsten. Diese bescheinigt ihm den Einbau. Mit der Bescheinigung lässt der Halter die Nachrüstung bei der Zulassungsstelle in den Fahrzeugpapieren eintragen. Zur Auszahlung der Barprämie muss dann ein Antrag online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

Prima Klima

Noch vor 20 Jahren gab es Klimaanlagen nur in Premi­um­fahrzeugen. Das hat sich geändert. Heute haben zwei von drei Autos eine Klimaanlage an Bord. Kritiker weisen gerne auf den Sprit­mehrverbrauch hin, den die Kühl­aggregate verursachen. Doch zunächst einmal sehen Fachleute die Klimaanlage unter dem Aspekt Sicherheit. Denn hohe Temperaturen im Fahrzeug fördern auch hitzige Reaktionen am Steuer.

Und Wissenschaftler der Uni Wuppertal konnten eine Abhän­gig­keit von Hitze und Unfallrisi­ko nachweisen. An hei­ßen Tagen sind schon Temperaturen von 70 Grad auf der Hautoberfläche von Fahrzeuginsassen gemessen worden. Dabei kann die Körperkerntemperatur durchaus Fieber ähnliche Werte von über 39 Grad erreichen. Schon bei ei­ner Raumtemperatur von 24 Grad steigen Fahrfehler und Unfälle. Konzen­tration und Sehschärfe nehmen mit steigender Körper­tem­peratur ab.

Natürlich steigt der Treibstoff­verbrauch des Fahrzeugs nach dem Druck auf die Klima-Taste. Der tatsächliche Mehrver­brauch lässt sich nach Angaben der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) aber nicht so einfach beziffern. Ent­sprechende Tests kamen zu sehr weit gespannten Ergebnissen von »nicht messbar« bis fünf Liter je 100 Kilometer. Bei Fahr­ten in der Stadt ist der Ver­brauch aber deutlich höher als auf der Autobahn.

Ebenso führen manuelle Klima­anlagen in schwach motorisierten Kleinwagen zu höheren Verbrauchswerten als halb- oder vollautomatische Kli­maanlagen mit elektronischer Regelung in leistungsstarken Fahrzeugen. Die höhere Motor­leistung bedingt bereits einen höheren Basisverbrauch, sodass sich der Mehrverbrauch aufgrund der zugeschalteten Kli­ma­anlage dann natürlich relativ niedrig auswirkt.

Zum Vergleich: Bei Tem­po 80 wirken sich allein schon geöffnete Seiten­fenster durch den damit verbundenen Luftwider­stand mit 0,2 Li­ter Mehrver­brauch pro 100 km aus!

Hier einige Tipps zum Umgang mit Ihrer Klimaanlage:
• Suchen Sie sich schattige Parkplätze, da bei intensiver Sonneneinstrahlung die Temperatur im Fahrzeug um ein Grad Celsius pro Minute ansteigen kann.
• Lüften Sie vor Fahrtbeginn die angestaute Hitze aus dem Fahrzeug. Öffnen Sie alle Türen und Fenster.
• Bei Fahrtantritt stellen Sie die Klimaanlage sowie das Gebläse anfangs auf Maximalleistung und schalten Sie den Umluftbetrieb ein.
• Nach rund dreiminütiger Abkühlphase während des Fahrbetriebs sollten Sie die Klimaanlage dosieren.
• Die Differenz zur Außentemperatur sollte höchstens acht Grad betragen. So lassen sich Kreislaufprobleme beim Aussteigen in die Hitze vermeiden.
• Vor Fahrtende sollten Sie Ihre Klimaanlage rechtzeitig abschalten, jedoch das Gebläse noch weiterlaufen lassen, um Kondenswasserbildung zu vermeiden.
• Klimaanlagen können relativ hohe Kältemittelverluste durch Undichtigkeiten aufweisen. Deshalb – auch im Winter! – wöchentlich ein mindestens zehnminütiger Betrieb der Klimaanlage, um das Kältemittel im Kreislauf zu halten. Dies schützt die Dichtungen des Kältegeräts vor Austrocknen.
• Im Jahresrhythmus sollten Sie die Klimaanlage vom Fachbetrieb auf etwaige Verluste überprüfen und gegebenenfalls Kühlmittel nachfüllen lassen.

Aus für AU-Plakette

Fast 25 Jahre klebte die AU-Plakette auf den vorderen Nummernschildern unserer Fahrzeuge. Die sechseckige, farbige Plakette für die Abgasuntersuchung, die zu Beginn das Bestehen der Abgassonderuntersuchung (ASU) und ab 1993 das erfolgreiche Absolvieren der AU auch für Diesel-Fahrzeuge dokumentierte.

Diese Plakette ist ab dem 1. Januar 2010 Geschichte, weil die Abgasuntersuchung nach § 47a der Straßenverkehrszulassungsordnung als »Untersuchung des Motormanagement-/Abgasreinigungssystems (UMA)« in die Hauptuntersuchung integriert wird.

Dadurch wird die AU-Plakette überflüssig, so dass ab 2010 bei Neuzulassungen, Umschreibungen etc. keine neuen AU-Plaketten mehr geklebt werden.

Sicher durch den Winter kommen

Sind Fahrer und Auto nicht auf Schnee und Eis auf den Straßen vorbereitet, steigt die Unfallgefahr rapide an. Schützen Sie sich und andere Verkehrsteilnehmer durch situationsgerechtes Verhalten und rüsten Sie sich und Ihr Fahrzeug entsprechend aus.

Fahren im Winter: Um sicher ans Ziel zu kommen, sind bei winterlichen Straßenverhältnissen mehr denn je vorausschauende Fahrweise und vor allem ausreichender Sicherheitsabstand gefragt. Es gilt: Wer langsam fährt, kommt sicher an.

Der richtige Start: Mit beschlagenen oder vereisten Scheiben und Spiegeln dürfen Sie nicht losfahren - Sie gefährden durch das eingeschränkte Sichtfeld sich und andere.

Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass Kraftfahrzeuge den Wetterverhältnissen entsprechend ausgerüstet sein müssen. Wichtigste Voraussetzung für sicheres Fahren in der kalten Jahreszeit ist eine geeignete Bereifung und ausreichend Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Sonst droht ein Bußgeld und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

Woran Sie im Winter auch denken sollten: Informieren Sie sich gerade bei längeren Fahrten rechtzeitig über die zu erwartenden Wetterbedingungen, um auch im Winter sicher und entspannt ans Ziel zu kommen. Dabei können weitere Utensilien hilfreich sein:
• Eiskratzer
• Schneebesen oder Handfeger
• Türschlossenteiser
• Starthilfekabel
• Schneeketten
• Taschenlampe

Fahren Sie vorausschauend und zurückhaltend. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen an. Denken Sie vor allem an einen ausreichenden Sicherheitsabstand. Der Bremsweg ist bei nasser und besonders bei verschneiter oder vereister Straße erheblich länger als bei trockenen Bedingungen. Besondere Gefahrenquellen im Winter sind Brücken, Freiflächen nach Waldstücken und Tunnelausfahrten. Dies gilt besonders an Tagen, an den die Temperatur um den Gefrierpunkt schwankt.

Generell gilt: Vor einer Kurve soll das Fahrzeug auf die richtige Geschwindigkeit reduziert werden, gerade bei winterlichen Straßenbedingungen kann die Kontrolle des Fahrzeuges schnell verloren gehen.

Portal MoovU.de erfolgreich gestartet

MoovU.de ist Deutschlands erstes und einzigartiges Online-Portal mit Festpreisgarantie für Kfz-Reparatur und -Inspektion. Mit moovu.de können Endkunden einfach und schnell jederzeit ein Angebot für eine Reparatur und/oder Inspektion ihres Fahrzeuges erstellen lassen. Und das mit Qualitäts-Ersatzteilen zu einem fairen Festpreis, der für alle moovu.de-Werkstätten verbindlich ist. Für die ausgewählte Reparatur zahlen Kunden nicht mehr als den angegebenen Preis. Garantiert. Und das für jede Marke. Weitere Infos unter www.moovu.de

ADAC testet Scheibenwischer

Der ADAC hat fünf moderne Flachbalkenwischer sowie fünf Bügelscheibenwischer auf Wischqualität und Montage getestet. Das Ergebnis: Die Flachbalkenwischer schneiden, bis auf eine Ausnahme, besser ab als die Wischer mit herkömmlicher Bügeltechnik.

Testsieger ist der Bosch-Aerotwin (Gesamtnote 1,5). Er führt in allen Testdisziplinen. Den zweiten Platz belegt der ebenfalls gelenklose Visioflex vom Hersteller SWF (Gesamtnote 2,2). Als einziger Bügelwischer kann der Bosch-Twin Spoiler die Dominanz der Flachbalkenwischer brechen. Dieses Modell landet im Gesamtranking auf dem dritten Platz. Die gleiche Gesamtnote (2,3) erreicht der Flachbalkenwischer Silencio X-trm von Valeo. Negativ ist der Universal von Unitec aufgefallen. Dieser Bügelscheibenwischer hat vor allem bei Minusgraden im Neuzustand große Schwächen. Aufgrund der erheblichen Mängel bei Kälte wurde der Wischer abgewertet und sogar als „ausreichend“ eingestuft.

Interessant auch der Preisvergleich: Insgesamt kann man sagen, dass die teueren Wischer auch länger und besser wischen als preisgünstige Produkte. Ausnahme ist der Champion-Aerovantage (42 Euro). Er bleibt mit Platz fünf (Gesamtnote 2,6) hinter den besten Flachbalkenwischern zurück. Eine Recherche des ADAC hat außerdem ergeben, dass sich ein Preisvergleich zwischen freien Anbietern und Vertragswerkstätten lohnt. Häufig sind außerdem die Wischer für französische Automodelle recht teuer. Auffällig war ferner, dass die Qualität der Wischer im Neuzustand stark variieren. Die Abweichungen sind hauptsächlich durch das unterschiedliche Herstellungsdatum zu erklären. Der ADAC fordert deshalb, dass die Hersteller ein Verfalls- oder Herstellungsdatum auf die Verpackungen oder auf die Wischer drucken. So kann der Verbraucher das Produktalter erkennen und sich davor schützen, Ladenhüter zu kaufen.ADAC-Tipp: Ein Wechsel der Wischer ist bei vielen Fahrzeugen nur noch in der Servicestellung möglich. Wenn diese bei der Montage nicht eingeschaltet ist, kann es beim Wegklappen der Wischer von der Scheibe zu Lackschäden kommen. Außerdem: Angefrorene Wischer sollten besser nicht betätigt werden. Dies schädigt die feine Gummilippe; eine schlechtere Wischqualität ist die Folge. Am besten verhindert man das nächtliche Anfrieren der Wischer durch unterlegen einer Kunststofffolie.

Fahren bei Nebel, Regen oder Schneefall

Bei schlechter Sicht gibt es nur eine sinnvolle Maßnahme: Runter mit der Geschwindigkeit und genug Abstand halten. Wenn Sie die anderen Verkehrsteilnehmer nur noch eingeschränkt wahrnehmen können, haben Sie entsprechend weniger Zeit, in Gefahrensituationen zu reagieren.

Bei schlechter Sicht besteht die Gefahr, sich am Rücklicht des vorausfahrenden Fahrzeugs orientieren zu wollen. Die Folge ist häufig ein zu geringer Abstand zu Vorausfahrenden, aus denen schnell Auffahrunfälle und sogar Massenkarambolagen entstanden sind. Darum:

• Fuß vom Gas und Abstand vergrößern
• Bei Sicht unter 150 Metern: Nebelscheinwerfer anschalten
• Bei Sicht unter 50 Metern gilt eine Maximalgeschwindigkeit von 50 hm/h
• Bei Sicht unter 50 Metern: Nebelschlussleuchte anschalten

Denken Sie an den längeren Anhalteweg: Bei Nebel, Regen und Schnee verschlechtert sich nicht nur die Sicht - bei nassen Fahrbahnen verlängert sich auch der Bremsweg erheblich. Die nachfolgende theoretische Darstellung zeigt die erhebliche Verlängerung der Anhaltewege.

Eine gute Idee startet durch

EASYPARTS steht für ein neues Online-Portal für die freie Kfz-Werkstatt. Besonderen Schwerpunkt legt EASYPARTS auf die Identifizierung der benötigten Ersatzteile, der einfachen Bestellung beim örtlichen Großhändler, sowie bei der Bereitstellung von technischen Informationen für die Durchführung der Reparaturen.

Der Werkstatt wird durch das EASYPARTS-System Zugang zu den Service-Daten eines Fahrzeuges (Inspektionsarten, Service-Intervalle, durchzuführende Arbeiten), Arbeitswerten (Arbeitszeiten und benötigte Ersatzteile), technische Reparaturinformationen (Reparaturanleitungen) und den Reparaturhandbüchern der Automobilindustrie gewährt. Eine Möglichkeit Angebote zu kalkulieren, sowie Wartungspläne, die alle vom Kunden gewünschten Tätigkeiten als Checkliste zur Vorgabe an den Mechaniker aber auch als Leistungsnachweis gegenüber dem Autofahrer vorgibt, sind ebenfalls enthalten.

Darüber hinaus wird EASYPARTS auch den Endverbrauchern eine Möglichkeit bieten, Reparaturen und Service-Arbeiten an ihren Fahrzeugen über das Internet einzukaufen. Über eine einfache Identifizierung des Fahrzeuges und der gewünschten Tätigkeit erhält der Autofahrer ein Festpreis-Angebot und eine Aufstellung von EASYPARTS-Werkstätten in seiner Nähe. Diese führen die gewünschte Aufgabe zum angegebenen Preis durch. Damit stärkt EASYPARTS auch die Position der freien Werkstätten im Markt.

Homepage: www.easyparts.de