Fahren bei Nebel, Regen oder Schneefall

Bei schlechter Sicht gibt es nur eine sinnvolle Maßnahme: Runter mit der Geschwindigkeit und genug Abstand halten. Wenn Sie die anderen Verkehrsteilnehmer nur noch eingeschränkt wahrnehmen können, haben Sie entsprechend weniger Zeit, in Gefahrensituationen zu reagieren.

Bei schlechter Sicht besteht die Gefahr, sich am Rücklicht des vorausfahrenden Fahrzeugs orientieren zu wollen. Die Folge ist häufig ein zu geringer Abstand zu Vorausfahrenden, aus denen schnell Auffahrunfälle und sogar Massenkarambolagen entstanden sind. Darum:

• Fuß vom Gas und Abstand vergrößern
• Bei Sicht unter 150 Metern: Nebelscheinwerfer anschalten
• Bei Sicht unter 50 Metern gilt eine Maximalgeschwindigkeit von 50 hm/h
• Bei Sicht unter 50 Metern: Nebelschlussleuchte anschalten

Denken Sie an den längeren Anhalteweg: Bei Nebel, Regen und Schnee verschlechtert sich nicht nur die Sicht - bei nassen Fahrbahnen verlängert sich auch der Bremsweg erheblich. Die nachfolgende theoretische Darstellung zeigt die erhebliche Verlängerung der Anhaltewege.

30. Dezember 2009

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